Zu Jahresbeginn 2005 nahm die Stadtwerke Pirna GmbH (SWP) das neue Trinkwasser-Pumpwerk Tännicht im Pirnaer Ortsteil Graupa vollständig in Betrieb. Die Anlage ersetzt das Wasserwerk Tännicht, das nach 24 Jahren vom Netz ging.
Damit legte die SWP den letzten entscheidenden Baustein für ein modernes Trinkwasser-Ringleitungssystem für Pirna. Durch das neue technisch bis ins letzte Detail ausgeklügelte Transportsystem wird künftig eine Stabilisierung der Trinkwasserversorgung der links- und rechtselbigen Stadtteile von Pirna ermöglicht.

Die Bereitstellung von Trinkwasser für ganz Pirna erfolgt seit Januar 2005 komplett aus dem Wasserwerk Gottleuba. Die Trinkwasserqualität ist hervorragend: PH-Wert, Härtebereich sowie weitere Parameter sind nahezu identisch.
Zum Vergleich:
pH-Wert neu (gemessen am Ausgang Wasserwerk Gottleuba): 8,2
pH-Wert alt (gemessen am Ausgang Wasserwerk Tännicht): 8,0
Mit 7,0 Grad Deutscher Härte (°dH) weicht auch der neue Härtegrad nur geringfügig vom bisherigen (7,3 °dH) ab. Damit bleibt das Trinkwasser weich bis mittelhart. Technische Armaturen und Geräte müssen an keine neuen Bedingungen angepasst werden.
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Am Stromkilometer 40,05 der Elbe setzen Monteure Stück für Stück den Trinkwasser-Elbdüker- Birkwitz zusammen.
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Der Bau des Elbdükers Posta am Stromkilometer 33,01 der Elbe ist ebenfalls wesentlicher Bestandteil des modernen Trinkwasser-Ringleitungssystems für Pirna.
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Zum größten Teil erfolgte die Verlegung der drei Kilometer langen und 300 Millimeter starken Polyethylen-Wasserleitung sowie des Schutzrohres für Steuerkabel zwischen dem Düker Birkwitz und dem Pumpwerk Tännicht im Horizontalspülbohrverfahren.
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- versorgte Einwohner rechtselbisch: ca. 17.000
- versorgte Einwohner linkselbisch: ca. 23.000
- Investitionskosten Ringleitung: rund 3,7 Millionen Euro, davon 1,4 Millionen Euro Fördermittel
- Transportierte / gepumpte Trinkwassermenge: 300 Kubikmetern (m³) pro Stunde
- Gebaut wurden fast 7 Kilometer Trinkwasserleitung
- zwei Elbdüker (Posta und Birkwitz) entstanden neu
- Außerbetriebnahme des Wasserwerkes Tännicht und Inbetriebnahme des Pumpwerkes Pirna
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Die Umstellung der Trinkwasserversorgung der Stadt Pirna auf den Bezug aus dem Wasserwerk / Talsperre Gottleuba hat folgende Vorteile:
- Deutliche Verbesserung der Versorgungssicherheit in Bezug auf Menge, Güte und Druck im gesamten Versorgungsgebiet Pirna
- Sicherstellung einer stabilen und langfristig wirtschaftlichen Trinkwasserversorgung in der Stadt Pirna
- Betriebswirtschaftlich deutliche Vorteile bei der Trinkwasserpreisgestaltung
- Absicherung der Trinkwasserversorgung im Havariefall
- Staatliche Förderung
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